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„Unser Verein hat sich zum Ziel gesetzt, das größte Palliativzentrum in Schleswig-Holstein bei der Versorgung von Menschen mit nicht heilbaren Krankheiten zu unterstützen. Immer wieder können wir – dank unserer Vereinsmitglieder und dank Ihrer großzügigen Spende dazu beitragen, dass im Sankt Elisabeth Krankenhaus Eutin noch mehr für Patienten in der letzten Lebensphasen getan werden kann, als in Palliativzentren ohnehin üblich.
Hier möchten wir Ihnen einen kurzen Überblick über die aktuellen Projekte geben, welche der Förderverein derzeit unterstützt:"

Gemeinsames Singen
zweimal im Monat können die PatientInnen zum Tagesausklang Abendklänge hören. Fr. Awe singt zur Gitarre zusammen mit drei weiteren Musizierenden besinnliche Weisen – auch zum mitsingen.

Homöopathische Behandlungen
„Ein weiteres Projekt, das sich inzwischen für viele unserer Patientinnen und Patienten positiv ausgewirkt hat, ist die komplementärmedizinische homöopathische Begleitung der Palliativ-Patienten. Wenn Patientinnen und Patienten es wünschen kümmert sich Dr. Bernegger zusätzlich zur regulären palliativmedizinischen Behandlung mit dem unterstützenden homöopathischen Ansatz um das Wohlbefinden der Patienten.
Dr. Gotthard Bernegger selbst schreibt dazu: „Homöopathie als ganzheitliche Behandlungsmethode behandelt Menschen, ähnlich der Palliativmedizin, auf der körperlichen, geistigen und spirituellen Ebene. Die individuellen Symptome des Patienten führen zur homöopathischen Arznei, die die Selbstheilungskräfte anregen. Somit ist die Homöopathie, neben anderen Therapieformen, ein Angebot den „umfassenden Schmerz" (Total Pain nach C. Saunders) des schwerkranken Menschen zu lindern."

Klinik-Clowns
Jede Woche besuchen die „KlinikClowns" die Palliativstation. Nach dem Motto: „Jede gelachte Träne ist keine geweinte.", kommen diese speziell ausgebildeten Besucherinnen regelmäßig zu den Patientinnen und Patienten im Palliativzentrum. Marita Mohr und Rainer Lichterstein sind als Clowns regelmäßig in der Klinik und durchbrechen auf diese Weise den Klinikalltag. Gerade weil die Clowns nicht zum medizinischen oder pflegerischen Personal gehören und auch keine Angehörigen sind, können sich manchmal ganz besondere Beziehungen entwickeln. Was vor mehr als 20 Jahren in New York mit der Big Apple Circus Clown Care Unit begann, hat sich weltweit etabliert.

Maltherapie
Seit 2018 bietet die Malerin Frau Kirche den Patientinnen und Patienten therapeutisches Malen mit Acrylfarben an. Patientinnen und Patienten erleben sich dabei in ihrem künstlerischen Ausdruck neu und lebendig. Besonders beglückend ist diese Arbeit für PatientInnen, die aufgrund ihrer Erkrankung nur noch schwer oder gar nicht mehr sprechen können. Die fertigen Bilder werden mit Stolz und Freude angesehen und erzeugen auch im Stationsteam häufig Bewunderung. Die 3 Bilder sind Beispiele dafür, welche Talente in vielen Menschen schlummern.

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Meridian und Vokaltherapie
Musiktherapeutische Begleitung durch Meridian- und Vokalpunktarbeit. Frau Christa Wörmann besucht wöchentlich Patienten des Palliativzentrums und begleitet sie mit einer Kombination von Tönen und zarter Berührung von verschiedenen Punkten am Körper, die mit den Akkupunkturpunkten vergleichbar sind.
Mit dieser Arbeit wird spürbar die Lebensenergie und das körperliche und seelische Wohlbefinden gefördert.

Oboenspiel
14tägig spielt Fr Saki Goto bei geöffneten Türen auf dem Stationsflur Oboe; sie ist Studentin der Musikhochschule Lübeck; vor allem klassische Musik erfreut PatientInnen und auch die MitarbeiterInnen.

Individuelle Unterstützungen
Der Verein hilft, wenn Patienten spezielle Hilfen und Unterstützungen benötigen.

Durch diese unterschiedlichen Angebote kommt Ihre finanzielle Unterstützung direkt den Patientinnen und Patienten in palliativer Situation zu Gute.
Mit Ihrer Spende unterstützen Sie den Förderverein für Palliativmedizin e.V. darin, neben der hochqualifizierten medizinischen, therapeutischen, pflegerischen und seelsorgerlich/ psychosozialen Versorgung im Palliativzentrum des Sankt Elisabeth Krankenhauses eine breite, zusätzliche Angebotsstruktur zu ermöglichen.
Wir bedanken uns sehr und freuen uns auch künftig über jedwede Unterstützung.

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